Digitalkameras - Kompakt und Spiegelreflex

Vor dem Erwerb einer Digitalkamera sollte sich der Käufer überlegen, ob er sich vorzugweise für eine Kleinbild-Digitalkamera entscheidet, oder lieber für eine Spiegelreflexkamera.

Im Bereich der Einsteigermodelle bei den Kleinbild-Digitalkameras, sollten gewisse Standards vorhanden sein. Für jeden Fotografen ist es sinnvoll einen Bildstabilisator verwenden zu können, um auf jeden Fall verwackelte Aufnahmen zu vermeiden. Die Auflösung der Kamera sollte die 10 Mio-Pixel nicht unterschreiten, damit die Qualität der Fotos auch bei größeren Ausdrucken nicht zu grobkörnig wird.
Im Bereich der Kleinbildkameras ist ein Standardbrennwert von ca. 38 bis 114 mm zu empfehlen, was einem dreifach-optischen Zoom entspricht. Mit diesem ist leichteres Zoomen möglich.
Der Vorteil der Kleinbilddigitalkamera liegt natürlich auf der Hand: Sie ist kleiner als eine Spiegelrefelxkamera und einfacher in der Anwendung, sowie auch bereits im unteren Preissegment mit höherwertiger Ausstattung zu erhalten.

Bei der digitalen Spiegelrefelxkamera handelt es sich eher um ein Gerät für den professionellen Anwendungsbereich. Durch die Möglichkeit mit Wechselobjektiven unterschiedlich auf die Bildsituationen zu reagieren, benötigt eine Spiegelreflexkamera nicht so einen hohen Pixelbereich. Durch die großen Bildsensoren entsteht bei den Aufnahmen weniger "Bildrauschen".
Der Vorteil bei einer Spiegelreflexkamera liegt eindeutig in der manuellen, individuelleren Feinjustierung der Bildaufnahmen gegenüber der Kleinbildkamera. Ein weiterer Vorteil der Spiegelreflexkameras sind die Wechselobjektive.

Doch leider kann sich dieser Vorteil auch zu einem Nachteil entwickeln: bei einem Wechsel der Objektive besteht immer die Möglichkeit, dass sich Feuchtigkeitspartikel oder Staub auf dem Bildsensor verfangen. Was eine umfangreiche Reinung der Kamera nötig macht.

Passende Angebote (Affilinator Angebote)