Chucks - Der Kultturnschuh

Ein simpler Turnschuh aus Leinen und Gummi ist heute der meistverkaufteste Schuh der Welt.
Der erste Schuh aus diesen Materialien wurde 1860 produziert, in Massenproduktion gefertigte Turnschuhe wurden 1917 verkauft.

Converse brachte im gleichen Jahr den ersten speziell für Basketball konzipierten Schuh heraus, der All Star war geboren. Die Gummisohle und die stabile Schnürung bis über den Knöchel sorgten für einen festen Halt, während das Leinen den Schuh sehr leicht und luftig machte.

Durch den Basketball kam der Chuck auch zu seinem Namen. Chuck Taylor, Profibasketballspieler der ersten Generation, machte Converse im Jahr 1921 Verbesserungsvorschläge. Für die verbesserten Schuhe machte er Werbung, sein Autogramm ist auf jedem Schuh zu finden. Schnell wurden die Chucks die offiziellen Schuhe der Basketballmannschaften in Amerika. Wie Basketball selbst wurde auch der passende Schuh zum Trend in der Bevölkerung.

Nachfrage und Angebot schaukelten sich weiter hoch und in den 1950er Jahren entstand so die "Turnschuh-Generation", denn die Vorbilder der Jugendlichen wie Elvis Presley oder James Dean trugen auf vielen Fotos die Kultschuhe.

Auch während der Hippie-Zeit waren die Schuhe beliebt, denn sie lassen sich mit Sprüchen und Mustern verzieren und sind seither ein Symbol für Individualität und Unabhängigkeit.

Converse erweiterte sein Sortiment um immer mehr Farben, Muster, Größen und Materialien und heute wird der berühmteste Schuh der Welt immer wieder neu entdeckt, verziert und kombiniert. Mick Jagger trug sie auf seiner Hochzeit, Ursula Plassnik zum Businessanzug. Auf der Straße, in Diskotheken oder im Theater, praktisch überall trägt jemand den Kultschuh und das damit verbundene Lebensgefühl.

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